Ki Do Ryu - Kampfkunstschule Osterhausen

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Ki Do Ryu


Warum Ki Do Ryu?                                                                          

Nach vielen Jahren des Kampfsporttrainings, Teilnahme an Wettkämpfen und dem Erlernen unterschiedlicher Kampfkunststile und insbesondere eigenen, ganz persönlichen Erfahrungen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass jedes Kampfsportsystem gewisse Vor- und Nachteile besitzt.

Das Festhalten an vorgegebenen Schemen und nicht mehr zeitgemäßen Techniken ist heute relativ
realitätsfern (z.B. das Einnehmen einer tiefen Kampfstellung oder Maximalsprünge, die bestimmte Körperteile unnötig belasten).

Wo fliegen heute noch Lanzen durch die Luft?
Oder nutzt der Sprung zum Kopf eines Angreifers auf der Straße etwas?
Wo kann ein gehandicapter Mensch akrobatische Würfe, Tritte oder Sprünge vollbringen?

In diesem Zusammenhang sollte man daran denken, dass die verschiedensten Personen Kampfsport betreiben möchten. Diese unterscheiden sich auf Grund ihres Alters, Geschlechts, der Konstitution, Kondition und physischen sowie psychischen Verfassung.

Mein Wunsch ist es, Menschen für eine realitätsnahe, also zeitgemäße Selbstverteidigung zu begeistern.

An dieser Stelle gilt allen Menschen mein Respekt und meine Hochachtung, welche die traditionellen Kampfkünste betreiben, sei es aus Traditionspflege oder aus Freude an diesen Techniken bzw. deren Bewegungsabläufen oder eben auch aus Gründen der Selbstverteidigung.
Dies ist aber nun nicht mein Weg.

Nicht nur die ständig steigende Kriminalität (Auseinandersetzung mit Pistole, Messer, Baseballschläger,
Ketten etc.), sondern auch die Konfrontation mit Drogen jeglicher Art, Übergriffe auf schwächere Personen und fehlende Alternativen an sinnvollen Freizeitbeschäftigungen für Kinder und Jugendliche stellen ein nicht geringes Risiko für Menschen jeden Alters dar. Die Auseinandersetzungen werden immer häufiger und härter.

Die Schüler sollen durch Kampfkunst nicht zu Helden werden, aber eine Überlebenschance erhalten, um bestehen und sich behaupten zu können.

Dabei sollen sie ihrer Vorbildwirkung stets gerecht werden, gute Umgangsformen entwickeln und Selbstdisziplin erlernen.

Besondere Aspekte des Ki Do Ryu.

Der Stil Ki Do Ryu befasst sich nicht nur mit dem Üben von Kampftechniken wie Würfen, Hebeln, Tritten, Schlägen u.s.w.
Ki, also das Arbeiten mit Körperenergie, ist ein großer Bestandteil im Ki Do Ryu.
Ki erlaubt auch körperlich schwächeren, kleineren oder gehandicapten Personen, sich effektiv zu behaupten.
Gerade aus eigener Erfahrung weiß ich um die Wirksamkeit des allumfassenden Ki in der Selbstverteidigung sowie im Alltag.
Als durch Krankheit selbst behinderter Mensch habe ich deshalb Ki Do Ryu entwickelt.
Der Zusammenschluss von traditionellen Techniken und das Einsetzen von Körperenergie haben Ki Do Ryu zu einem effektiven Kampfkunststil für jedes Alter und jede Konstitution werden lassen.
Allerdings unterliegt Ki Do Ryu stets der Weiterentwicklung und gibt Spielraum für Neues.

O-Sensei Claudia Franke
Kancho des Ki Do Ryu

 
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